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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fassung vom 28.09.2026 — die geltende Fassung.

Prüfsumme (SHA-256): 2fab32c82c7444ef3bbed7f21d0ceaa7d259b457d291e64d18e416c6b693b138

1. Geltungsbereich und Vertragsschluss

Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von VentionDesk (die „Software“), angeboten von Kutvention – Inh. Aykut Bicak, Seewenjestraße 175A, 28237 Bremen, E-Mail support@ventiondesk.com („Anbieter“), gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen („Kunde“). An Verbraucher richtet sich das Angebot nicht. Fassung vom 2026-09-28.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn der Anbieter ihnen nicht widerspricht. Individuelle Vereinbarungen, insbesondere über Tarif und Preis, gehen diesen Bedingungen vor.

2. Leistung

Der Anbieter stellt die Software als Onlinedienst im Webbrowser bereit: Verwaltung von Kunden, Projekten, Aufgaben, Vorgängen mit Fristen, Zeiterfassung, Angeboten, Rechnungen und Dokumenten, ein Kundenportal für die Kunden des Kunden sowie eine Programmierschnittstelle, über die der Kunde eigene KI-Werkzeuge und Dienste anbinden kann. Der Umfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif (Ziffer 4). Jeder Kunde erhält einen eigenen, von allen anderen Kunden getrennten Bereich.

KI-Dienste (etwa Claude von Anthropic) und Dienste, die der Kunde selbst anbindet (etwa Hosting-, Mail- oder Fehlerdienste mit eigenem Zugang), sind nicht Teil der Leistung; der Kunde nutzt dafür eigene Verträge und trägt deren Kosten selbst.

Der Kunde erhält für die Laufzeit das einfache, nicht übertragbare Recht, die Software für eigene Zwecke zu nutzen und seinen Beschäftigten und Kunden die Nutzung im dafür vorgesehenen Umfang zu ermöglichen.

Der Anbieter entwickelt die Software weiter. Er darf Funktionen ändern, ersetzen oder entfallen lassen, wenn das für den Kunden zumutbar ist und der vertragsgemäße Gebrauch nicht mehr als unerheblich eingeschränkt wird. Wesentliche Änderungen kündigt er mindestens sechs Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann dann zu ihrem Wirksamwerden kündigen.

Fragen und Störungen nimmt der Anbieter unter support@ventiondesk.com entgegen und bearbeitet sie in angemessener Frist.

3. Registrierung und Testphase

Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung zustande. Dabei bestätigt eine für den Kunden handlungsberechtigte Person diese Bedingungen und den Auftragsverarbeitungsvertrag; der Anbieter speichert Zeitpunkt, Person und Fassung. Der Kunde schließt das Abonnement im gewählten Tarif ab und hinterlegt beim Zahlungsdienstleister Stripe ein Zahlungsmittel. Die ersten 14 Tage sind kostenlos; belastet wird erst ab ihrem Ende. Kündigt der Kunde vor Ende der Testphase, entstehen keine Kosten.

Bricht er den Abschluss bei Stripe ab, kann er die Testphase trotzdem nutzen und das Abonnement später abschließen; ohne Abonnement endet der Zugang mit der Testphase: Die Daten bleiben weitere 30 Tage lesbar und exportierbar und werden danach gelöscht. Der Kunde hält seine Angaben bei der Registrierung vollständig und richtig und seine Zugangsdaten geheim.

4. Tarife, Preise und Zahlung

  • Solo — 19,00 € pauschal je Monat
  • Team — 15,00 € je Nutzer und Monat, mindestens 2 Nutzer
  • Enterprise — 12,00 € je Nutzer und Monat, mindestens 10 Nutzer

Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer und gelten bei jährlicher Zahlung im Voraus; bei monatlicher Zahlung erhöhen sie sich um 20 %. Gezahlt wird im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe; die Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.

Tarif und Zahl der Nutzer kann der Inhaber des Kunden in der Software unter „Einstellungen › Abo“ ändern. Ein Wechsel des Tarifs oder der Nutzerzahl gilt sofort; der Unterschied für den laufenden Abrechnungszeitraum wird anteilig auf der nächsten Rechnung verrechnet. Ein Wechsel der Zahlweise beginnt einen neuen Abrechnungszeitraum, wird sofort berechnet und gilt erst, wenn diese Zahlung eingegangen ist.

Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums in Textform an; der Kunde kann dann zu diesem Zeitpunkt kündigen.

5. Zahlungsverzug

Scheitert eine Zahlung, versucht Stripe den Einzug erneut. Ist der Kunde mit einem fälligen Betrag in Verzug und zahlt er auch nach einer Mahnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen und Ankündigung der Beschränkung nicht, darf der Anbieter den Zugang auf das Lesen beschränken. Die Daten bleiben dabei vollständig erhalten, und der Export bleibt möglich. Die Beschränkung endet, sobald die offenen Beträge gezahlt sind.

6. Laufzeit und Kündigung

Das Abonnement läuft je nach Wahl einen Monat oder ein Jahr und verlängert sich jeweils um denselben Zeitraum, wenn es nicht bis zum Ende des Zeitraums gekündigt wird. Die Kündigung bedarf der Textform; die Kündigung in der Software unter „Einstellungen › Abo“ genügt und lässt sich dort bis zum Ende des Zeitraums zurücknehmen. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende bleiben die Daten 30 Tage lesbar und exportierbar und werden danach gelöscht, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung beim Anbieter besteht.

7. Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, sagt aber keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Wartungsarbeiten führt er möglichst außerhalb üblicher Geschäftszeiten durch und kündigt längere Unterbrechungen vorher an; dringende Arbeiten zur Abwehr von Sicherheitsrisiken darf er ohne Ankündigung durchführen. Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (etwa Ausfälle von Internet oder Rechenzentren Dritter), gelten nicht als Mangel.

8. Pflichten des Kunden

Der Kunde vergibt Zugänge nur an eigene Beschäftigte, an Personen, die für ihn tätig sind, und an seine Kunden für das Kundenportal, jeweils mit der Rolle, die ihre Aufgabe erfordert, und nimmt einen Zugang unverzüglich zurück, wenn die Tätigkeit endet.

Der Kunde nutzt die Software nur für rechtmäßige Zwecke, speichert keine Inhalte, die Rechte Dritter verletzen, bringt keine Schadsoftware ein und führt ohne Zustimmung des Anbieters keine Last- oder Sicherheitstests und keine automatisierten Massenabrufe außerhalb der Programmierschnittstelle durch. Er ist für die Inhalte verantwortlich, die er, seine Nutzer und angebundene KI-Werkzeuge in der Software anlegen, und für Nachrichten, die er über die Software an seine Kunden versendet. Eigene Daten, die er außerhalb der Software benötigt, sichert er durch regelmäßigen Export.

Den Inhalt der Daten prüft der Anbieter nicht von sich aus. Hinweise auf rechtswidrige Inhalte nimmt er unter support@ventiondesk.com entgegen. Nach Prüfung kann er einen solchen Inhalt sperren und bei einem schwerwiegenden Verstoß den Zugang beschränken; jede solche Maßnahme begründet er dem Kunden in Textform.

9. Daten und Datenschutz

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag, dem der Kunde bei der Registrierung zustimmt; in Fragen des Datenschutzes geht er diesen Bedingungen vor. Die Daten des Kunden bleiben seine Daten; der Anbieter nutzt sie nur zur Erbringung der Leistung und nicht für eigene Zwecke, insbesondere nicht zum Training von KI-Modellen.

Auf Inhalte eines Kunden greift der Anbieter nur zur Abwehr einer Störung, zur Wiederherstellung von Daten, zur Unterstützung auf Anfrage des Kunden oder auf dessen ausdrückliche Weisung zu. Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag.

10. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die in den letzten zwölf Monaten gezahlte Vergütung. Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei regelmäßigem Export durch den Kunden entstanden wäre. Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel (§ 536a Abs. 1 BGB) ist ausgeschlossen. Die Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt.

11. Änderungen dieser Bedingungen

Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn es dafür einen sachlichen Grund gibt (etwa eine geänderte Rechtslage, neue Funktionen oder neue Anforderungen an die Sicherheit) und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird; Tarif und Preis ändert er nicht auf diesem Weg, für Preise gilt Ziffer 4. Er teilt die Änderung mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Die geänderte Fassung wird dem Inhaber des Kunden bei der nächsten Anmeldung vorgelegt; er kann ihr zustimmen oder sie ablehnen, und die Software bleibt in beiden Fällen nutzbar. Lehnt er ab, gilt die bisherige Fassung weiter; der Kunde kann dann zum Inkrafttreten der Änderung kündigen, der Anbieter mit der Frist aus Ziffer 6.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Bremen, soweit der Kunde Kaufmann ist. Erklärungen zu diesem Vertrag bedürfen der Textform; eine E-Mail genügt. Der Anbieter darf den Vertrag samt Auftragsverarbeitungsvertrag auf eine von ihm beherrschte Gesellschaft übertragen, die VentionDesk weiter betreibt; er teilt das mindestens vier Wochen vorher in Textform mit, und der Kunde kann zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung.

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